IR - Berechtigung

Cockpitansicht auf das Instrumentenpanel beim Steigflug
Fliegen nur nach Instrumenten fördert - Anspruchsvoll!

Mit der Instrumentenflugberechtigung (Instrument Rating) kann man sein Luftfahrzeug nur mit Hilfe der Instrumente an Bord, diverser Bodenstationen und der Mithilfe von Fluglotsen sicher durch den Luftraum bewegen. Dadurch kann das Wetter weitgehend vernachlässigt werden, da nun in Wolken eingeflogen werden darf. Für die Kollisionsvermeidung ist die Flugsicherung zuständig. Die Instrumentenflugausbildung ist umfangreich und fordernd, dient aber maßgeblich der Flugsicherheit und dem fliegerischen Können.


Die Voraussetzungen

  • Die Privatpilotenlizenz PPL(A) oder die Berufspilotenlizenz CPL(A) inkl. Nachtflugberechtigung NVFR
  • Mindestens 50 Stunden Überlandflugzeit als verantwortlicher Luftfahrzeugführer PIC
  • Das medizinische Tauglichkeitszeugnis Klasse 2 (Reintonaudiometrie)
  • Allgemeines Sprechfunkzeugnis AZF
  • Sprachnachweis Englisch Level 4 (Language Proficency)

Die theoretische Ausbildung

Da es sich um eine weitere Ausbildung, basierend auf den PPL(A) handelt, wird entsprechender Theorieunterricht benötigt. Dieser kann in 150 Stunden Präsenzunterricht erfolgen oder als Fernlehrgang und 30 Stunden Nahunterricht.

  • Luftrecht
  • Allgemeine Luftfahrzeugkenntnisse
  • Flugleistung und Flugplanung
  • Menschliches Leistungsvermögen
  • Meteorologie
  • Funknavigation
  • IFR Sprechfunkverfahren (AZF)

die praktische ausbildung

  • Einmotorige Flugzeuge: 50 Stunden Flugausbildung, davon maximal 35 Stunden im Simulator
  • Mehrmotorige Flugzeuge: 55 Stunden Flugausbildung, davon maximal 40 Stunden im Simulator und mindesten 15 Stunden auf zweimotorigen Flugzeugen

Inhalte der praktischen Ausbildung sind das sicherer Bedienen und Fliegen des Flugzeuges und durchführen verschiedener Ab- und Anflugverfahren ohne Sicht nach außen nur mit Hilfe der Instrumente .